Reinhold-Forster-Erbstollen

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Jeden 1. Sonntag im Monat: 14.00 bis 16.00 Uhr und auf Anfrage.

Der Reinhold-Forster-Erbstollen war Teil und Eingang des ausgedehnten Stollennetzwerkes, das die Stadtteile Eiserfeld und Eisern untergräbt. Er gehörte zum Eisenzecher Zug, einer Verbundgrube mit über 20 angeschlossenen Eisenerzgruben.
Das Stollenmundloch von 1879 liegt in Eiserfeld und ist typisch für den Siegerländer Bergbau. Am 21. März 1805 wurde der Stollen angeschlagen, um die Tretenbacher Gänge abzubauen und zu fördern.
Mit einer maximalen Schachttiefe von ca. 1350 m gilt er als eine der tiefsten Eisenerzgruben Europas. Die Erzförderung erfolgte bis zum 29.02.1960. Vorübergehend als Sprengstofflager genutzt, kann der Reinhold-Forster-Erbstollen seit 1983 nach dem Ausbau durch den Heimatverein Eiserfeld als Schaubergwerk besichtigt werden und ist auf eine Länge von 470 m begehbar.
Benannt ist der Stollen nach dem Naturforscher und Geologen Johann Reinhold Forster.