Geburtshaus Walter Krämer

Walter Krämer wurde 1892 in Siegen geboren. Nach seiner Dienstzeit in der Kriegsmarine und Kriegseinsatz war er 1921 Mitbegründer der Kommunistischen Partei Deutschlands. Als Abgeordneter saß Krämer im preußischen Landtag.
Nach dem Reichstagsbrandes 1933 wurde er wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ verhaftet und verurteilt.
1937 wurde er in das Konzentrationslager Buchenwald deportiert. Im Selbststudium brachte er sich dort medizinische Kenntnisse bei und rettete Mithäftlingen als „Arzt von Buchenwald“ das Leben.
Am 3.11.1941 wurde er in das Außenkommando Goslar der Waffen SS gebracht, wo er drei Tage später im Steinbruch in Hahndorf von der SS erschossen wurde.
Zu Ehren Walter Krämers wurde am 27.1.1999, dem Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, eine Gedenktafel an seinem Geburtshaus angebracht. Die israelische Gedenkstätte Yad Vashem verlieh ihm im Jahr 2000 den Ehrentitel „Gerechter der Völker“.

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