Hans-Scholl-Abend erinnert an den Widerstandskämpfer

Hans Scholl (1918-1943) gilt mit den Mitgliedern der „Weißen Rose“ als Sinnbild des Widerstands junger Menschen gegen den Nationalsozialismus. Seinen mutigen Kampf gegen Gewaltherrschaft, Judenvernichtung und die Gräuel des Zweiten Weltkrieges musste er, wie seine Schwester Sophie, mit dem Leben bezahlen (1943 Hinrichtung durch das Fallbeil). Aus Anlass seines 100. Geburtstags laden KulturSiegen und die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Siegerland e. V. am 14. Februar um 19 Uhr zu einem Hans-Scholl-Kulturabend in den Siegener Ratssaal ein. Die Begrüßung übernimmt Bürgermeister Steffen Mues.

Das kurze Leben des Hitler-Gegners wird dem Publikum der Scholl-Biograf Dr. Robert M. Zoske näherbringen, indem er aufzeigt, welche Erlebnisse die Entwicklung zum Widerstandskämpfer beeinflussten.
Dr. Robert M. Zoske, evangelischer Theologe, hat sich in seiner Promotionsarbeit an der Fakultät Geistes- und Sozialwissenschaften der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg mit der religiösen Entwicklung Hans Scholls auseinandergesetzt. 

Musikalisch ergänzt wird die Veranstaltung durch Liedvorträge von Dagmar Bunde, am Klavier begleitet von Clemens Orth. Den Fokus ihres Repertoires legen die beiden auf die Musik der 1920er und 1930er Jahre.

Datum: 
14.02.2019
 bis 
14.02.2019
Beginn: 
19:00
 Uhr